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Collage 2016

Fotos zum Jahresrückblick 2016

Gefühlt hat man gerade den Bericht für 2015 online gestellt, da schreibt man schon wieder am nächsten Jahresrückblick. Was gibt es von 2016 zu berichten? Nun, es war ein sehr ereignisreiches Jahr – sowohl in positiver, aber leider auch in negativer Hinsicht.

Lightroom zeigt mir ca. 10.000 Fotos für dieses Jahr an, aber diese haben sich eher auf wenige „große“ Termine verteilt: Drei Engagement Shootings, zwei Hochzeiten und nicht zu vergessen unser Sommerurlaub. Deshalb werde ich auch nicht zu jedem einzelnen Monat etwas schreiben, sondern nur zu den ereignisreichsten. 🙂

Im Februar fragte mich eine Kollegin nach ein paar Bildern, die sie online bzw. als Geschenk verwenden könne. Diesem Wunsch kam ich natürlich gerne nach und wir haben dafür die tiefstehende Sonne im Rüsselsheimer Stadtpark bzw. am Mainufer genutzt. Außerdem hielt endlich das Nikkor 200-500 5.6 bei mir Einzug, auf das ich schon seit ein paar Monaten wartete.

Anfang April stand das Kennenlerngespräch und ein paar Probebilder mit Claudine und Florian an, deren Hochzeit ich einen Monat später begleiten durfte. Ich mag es, den Rüsselsheimer Stadtpark und die untergehende Sonne dafür zu nutzen. Auch ihre Schwester Jasmin wird bald heiraten und deren Engagement Shooting stand ebenfalls diesen Monat an. Dafür haben wir einen schönen Frühlingstag genutzt und uns am Mainufer in Hattersheim getroffen. Das Shooting mit den beiden hat viel Spaß gemacht und ich freue mich auf die Hochzeit im Januar. Außerdem wurde unser neuer „Nobelhobel“ endlich ausgeliefert: ein metallicbrauner Opel Astra SportsTourer mit allem möglichen Schnickschnack. Nach dem Kompromiss mit dem Zafira B in den letzten Jahren haben wir uns darauf besonders gefreut. 🙂 Die erste größere Fahrt damit war zum Flughafen Frankfurt-Hahn, um einen Tagestrip in London zu verbringen. Mit dabei war auch mein neuer Compagnon Backpack. Eigentlich wollte ich ja keinen Fotorucksack mehr, aber der von Compagnon ist eben nicht nur praktisch, sondern sieht auch noch gut aus. Daher konnte ich mich nicht zurückhalten mit der Bestellung. In der Grundschule werde ich auch immer öfter gebeten, Fotos zu machen. Diesen Monat war es die Präsentation der Projektwochenarbeiten.

Der Mai fing wunderschön mit einer tollen Hochzeit an. Claudine und Florian an ihrem Tag in Büdingen bzw. Bruchköbel zu begleiten, hat mir wieder viel Freude gemacht und es sind tolle Erinnerungsfotos für die beiden entstanden.
Leider hatten wir zwei Wochen später eine sehr traurige Nachricht zu verarbeiten; es gibt Erlebnisse, die man auch seinem schlimmsten Feind nicht wünscht. 🙁 Seitdem beschäftige ich mich mit dem Gedanken, mich als Fotograf bei dein-sternenkind.eu zu registrieren. Bisher konnte ich mich allerdings noch nicht endgültig dazu durchringen, das Bewerbungsformular abzuschicken. Zu groß ist noch die „Furcht“ vor der Verantwortung. Aber ich werde mich weiter damit befassen.

Im Juni holte die Grundschule Innenstadt ihren Umwelttag nach, bei dem die Schulkinder erneut mit viel Elan die Rüsselsheimer Innenstadt vom Müll befreiten. Ich durfte erneut einige Fotos für die Homepage der Schule beisteuern.

Der Juli hat wieder einige Fotos auf die Speicherkarten gebracht. So hat die Grundschule ihr Sommerfest gefeiert, bei dem ich wieder die Reportage geliefert habe. Außerdem hatten wir wieder unseren Kongress in der Frankfurter Commerzbankarena und mein Bruder hat sich verlobt und wollte natürlich ebenfalls gerne ein paar Bilder haben.

Im August ging es endlich in den lang ersehnten Sommerurlaub. Nachdem uns Cornwall im Vorjahr in den Bann gezogen hatte, wollten wir diesmal etwas mehr Zeit dort verbringen. So verlief die Route in diesem Jahr über Frankreich, Spanien nach England. In Frankreich verbrachten wir zunächst wieder eine Woche auf dem Hausboot (für mich nach wie vor die entspannendste und erholsamste Art Urlaub). Von dort aus ging es mit einem zweitägigen Zwischenstopp in Bilbao nach Santander, wo wir mit der Fähre nach Plymouth übersetzten. Nach eineinhalb Wochen in Cornwall machten wir uns dann wieder auf den Weg nach Hause. Vor dem Urlaub hatte ich mir noch kurzfristig eine GoPro Hero 4 Black gekauft, die ich während des Urlaubs gerne einsetzte. Gerade die Tatsache, dass das Gehäuse wasserdicht ist, bringt ganz neue Möglichkeiten beim Fotografieren.

Im September traf ich mich mit Alisson und Sven für das Vorgespräch ihrer Hochzeit im November.

Anfang Oktober nahm ich wieder an der Skylight-Tour in Frankfurt teil. Bei Nacht die illuminierten Frankfurter Mainbrücken zu passieren bzw. zu fotografieren, ist wirklich toll. Und ich habe fest vor, auch in 2017 wieder dabei zu sein. Außerdem habe ich das lange Tele im Zoo

Der November brachte dann neben dem sogenannten Supervollmond, den ich diesmal mit 500 mm einfangen konnte, die nächste Hochzeit. Alisson und Sven hatten sich ein Indoor Shooting im Skyline Plaza gewünscht, das uns allen sehr viel Spaß gemacht hat. Es ist faszinierend, wie Kunden Rücksicht nehmen, stehenbleiben und alles Gute wünschen oder wie Ladeninhaber uns nachrufen, wir sollen doch auch in ihrem Laden bitte ein paar Bilder machen.

Das war also 2016. Und wenn ich die zwölf Monate nun mit dem Ausblick im 2015er Rückblick vergleiche? Das Thema Monitorkalibrierung habe ich (leider) nochmals verschoben. Nikon hat endlich das lange Telezoom liefern können und Compagnon hat in mir einen festen Kunden gefunden. So hielt nicht nur der erwähnte Backpack bei mir Einzug, sondern auch der Little Messenger. Diese kleine Tasche ist bestens geeignet, wenn man mal nur das „kleine Besteck“ dabei hat. A propos kleines Besteck: Von meiner Fuji X-E2 musste ich mich leider verabschieden – auf dem Weg zum Reparaturservice hat DHL gemeint, das Paket verlieren zu müssen. Die 500 Euro Paketversicherung waren da nur ein schwacher (genaugenommen halber) Trost. 🙁

Was erwarte ich von 2017? Das Thema Drohne schwirrt noch immer sprichwörtlich in meinem Kopf herum. Da aber GoPro seine Karma erst nicht liefern konnte und dann ganz aus dem Verkehr gezogen hat, konzentriere ich mich zurzeit auf den DJI Mavic Pro. Wenn da nur das liebe Geld nicht wäre. Ob ich die gestohlene Fuji ersetze, steht noch nicht fest. Irgendwie vermisse ich eine kleine „Immer-dabei“ ja schon. Mal sehen, was die nächsten Monate bringen. Fest steht dagegen der Sommerurlaub. Da haben wir uns diesmal für ein Reiseziel außerhalb Europas entschieden: Kanada wird es in 2017 werden und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wir sind sehr gespannt. 🙂 Gespannt bin ich auch auf die verschiedenen Hochzeiten, die bald anstehen: So darf ich im Januar Jasmin und Manuel und eine Woche später in Bayern Mary-Liz und Michael an ihren besonderen Tagen begleiten. Im Februar folgen dann Lea und mein Bruder Felix. Das neue Jahr wird also einiges für uns parat halten. 🙂

www.compagnonfan.de
Schon seit langem mache ich kein Geheimnis draus, dass ich ein großer Fan der Fototaschen von Compagnon bin. Und so schwebt mir auch seit einiger Zeit vor, eine kleine – ich sage mal –
„Fanseite“ zu machen. Dort möchte ich einfach meine Compagnons beschreiben und Fotos davon zeigen.

Nun hätte mir lange der Name Compagnonfreak gefallen, aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass die „Freak“-Seiten eindeutig und ausschließlich dem Stativfreak und dem Taschenfreak zustehen 😀

Deshalb lautet der Link zur neuen Seite: www.compagnonfan.de – sozusagen von einem Compagnonfan für Compagnonfans. Viel Spaß beim Ansehen.

Wenn es so etwas wie ein Lieblingsobjektiv gibt, dann ist das bei mir ganz klar das Nikkor 70-200 2.8 II. Und auch, wenn 200 mm Brennweite an einer 36MP-Kamera wirklich einiges an Möglichkeiten im Telebereich abdecken, habe ich mir doch immer mal wieder ein bisschen mehr am langen Ende gewünscht. So zum Beispiel bei Vollmondbildern. Und als Nikon letztes Jahr im Sommer das Nikkor 200-500 5.6 zu einem Traumpreis ankündigte, wusste ich, was die nächste Anschaffung sein wird 🙂 Leider dauerte es bis Anfang Februar, bis Nikon die Nachfrage nach dem guten Teil endlich in ausreichender Stückzahl bedienen konnte. Und so habe ich letzten Monat zugeschlagen und meinen Objektivpark um 300 mm nach oben erweitert.

Nachfolgend drei Bilder des Objektivs auch im Vergleich zum 70-200:

200500
200500
200500

Und hier ein paar erste Testfotos inklusive des jeweiligen 100%-Ausschnitts:

Test01 Test01 Ausschnitt
Aufnahmedaten: 1/250 f/5.6 ISO 1800 / 500 mm / ca. 6 Meter Entfernung

Test02 Test02 Ausschnitt
Aufnahmedaten: 1/250 f/5.6 ISO 2500 / 410 mm / ca. 6 Meter Entfernung

Test03 Test03 Ausschnitt
Aufnahmedaten: 1/200 f/5.6 ISO 100 / 500 mm / ca. 30 Meter Entfernung

Test04 Test04 Ausschnitt
Aufnahmedaten: 1/500 f/8 ISO 220 / 500 mm / ca. 1000 Meter Entfernung

Test05 Test05 Ausschnitt
Aufnahmedaten: 1/320 f/5.6 ISO 2000 / 500 mm / ca. 10 Meter Entfernung

Was nehme ich aus diesen ersten Erkenntnissen nun mit?

  • Der Bildstabilisator arbeitet sehr zuverlässig
  • Die Schärfe kommt nicht an mein geliebtes 70-200 ran, aber das habe ich auch nicht erwartet.
  • An den Rändern meine ich, eine leichte Abschattung/Vignettierung auszumachen, aber ein Klick in Lightroom hat diese schnell beseitigt
  • 500 mm Brennweite sind schon was spezielles und nichts, was man jeden Tag braucht
  • Das merkt man auch am Gewicht: Die Konfiguration wie auf dem S/W-Bild ganz oben bringt 3690 g auf die Waage und ist nichts, was man jeden Tag mit sich rumschleppen möchte 😉

Und schon wieder ist ein Jahr um. Und somit schon wieder Zeit für mich, die Bildersammlung und Kalendereinträge der letzten zwölf Monate durchzugehen und ein Resümee zu ziehen: In 2015 sind wieder über 250GB Fotos in meinem Lightroom-Katalog dazugekommen und es hat einiges an neuer Hardware bei mir Einzug gehalten. Auch gab es wieder zwei Hochzeiten zu fotografieren und ein paar schöne neue und bisher unbekannte Reiseziele zu entdecken. Doch der Reihe nach:

Seit Januar hat mein „alter“ Apple iMac 21″ einen neuen Besitzer und bei mir ist das 27″-Modell mit Retina-Display eingezogen. Damit macht die Bildbearbeitung noch mal so viel Spaß. Irgendwie lustig, wenn man bei den RAWs aus der Fuji nicht mehr reinzoomen kann, weil die volle Auflösung bereits im Entwicklungsmodul von Lightroom angezeigt wird 😀 Nachdem der Rechner fertig konfiguriert war, habe ich mich an die Mammutaufgabe gemacht, alle meine alten Aperture-Bibliotheken nach Lightroom zu schaffen, um ab sofort nur noch mit einer Software zu arbeiten. Die Fuji habe ich in diesem Monat auch etwas weiter getestet und wann immer es ging, ausgeführt.

Im Februar hatte ich ausnahmsweise mal einen freien Sonntagvormittag. Den habe ich genutzt, um dem Hauptfriedhof in Frankfurt einen Besuch abzustatten. Selbstverständlich bin ich gleich morgens zur Öffnung hin, um niemanden zu stören. Es hat schon etwas besonderes an sich, dort zu fotografieren. Die nächste Anschaffung stand ebenfalls an: Das Nikkor 16-35 4.0, um im Weitwinkelbereich unterhalb 24mm ausgerüstet zu sein.

Ende März veranstaltete die Grundschule Innenstadt einen Umwelttag in Rüsselsheim, bei dem die Kinder verschiedene öffentliche Plätze in Rüsselsheim vom Müll befreien sollten. Als die Frage aufkam, wer denn Fotos davon machen könnte, meldete ich mich natürlich gerne. So bin ich die verschiedenen Orte abgefahren und habe überall die aktiven Erst- bis Viertklässler festgehalten. Denen hat die Arbeit und mir das Fotografieren viel Spaß gemacht. Und die Schulleitung und die Stadtverwaltung freuten sich auch noch über die Fotos.

Im April zog die erste Fototasche aus dem Hause Compagnon bei mir ein. Die Weekender ist nach wie vor ein Traum von Fototasche. Den Kauf habe ich bis heute keine Sekunde bereut. Einen der Feiertage haben wir in der Rhön im Roten Moor verbracht, wo natürlich die Kameraausrüstung ebenfalls dabei war.

In den Monaten Mai und Juni war es recht ruhig. Bis auf die Vorbesprechung der Hochzeit im September nichts Erwähnenswertes. Oh, doch: Eine Ausfahrt im Opel Rekord C Cabrio mit dem CEO von Opel anlässlich der Vorstellung von CarUnity. Danke an dieser Stelle nochmals an Herrn Dr. Neumann für diese tolle Gelegenheit. Am Rüsselsheimer Klassikertreffen blieb auch dieses Jahr die Kamera wieder zuhause; es gibt für mich dort seit Jahren einfach zu viel Arbeit und zu wenig freie Zeit zum Fotografieren.

Im Juli waren die Kameras wieder reichlich im Einsatz. Zunächst hatten wir wieder Kongress in der Frankfurter Commerzbankarena. In der Woche darauf waren wir mit vielen Freunden auf einer Schiffstour auf dem Rhein unterwegs. Und noch eine Woche später fand dann endlich die langgeplante Männerradtour am Rhein entlang statt: Mein Papa, mein Bruder, dessen Schwiegerpapa und ich sind mit den Rädern im Zug von Mainz nach Koblenz gefahren und dann ganz gemütlich über zwei Tage hinweg wieder zurück nach Rüsselsheim geradelt.

Für den diesjährigen Sommerurlaub im August hatten wir ein für uns bisher unbekanntes Reiseziel rausgesucht: Cornwall. Seit Jahren träume ich davon, den Südwesten Englands kennenzulernen; in 2015 war es endlich soweit. Ich weiß noch immer nicht, was mir an diesem Urlaub am besten gefallen hat: Das neue Erlebnis, mit dem Euroshuttle zu reisen? Oder die Erfahrung auf der falschen Seite der Straße zu fahren? Die unbeschreibliche Landschaft in Cornwall? Die Fährüberfahrt nach Roscoff? Oder der anschließende Hausbooturlaub im Anjou-Gebiet bzw. der Abschluss in der Bretagne? Ich kann und will mich nicht entscheiden. Es hat alles einfach gepasst!

Der September hatte gleich mehrere Highlights: Zum einen die Hochzeit von Freunden, bei der das Fotografieren bereits morgens um 7:00 beim Friseur begann und nicht vor 0:00 mit den letzten Photobooth-Bildern endete. Dann die IAA in Frankfurt, bei der ich mich dieses Jahr mit dem 50 1.4 auf das Wesentliche zu reduzieren versuchte. Und natürlich der Superblutmond am 28.09. Noch immer bin ich froh, dass ich mir den Wecker mitten in der Nacht gestellt habe. Hätte ich das nicht gemacht, würde ich mich wohl bis zum nächsten Superblutmond im Jahr 2033 ärgern. Und dafür, dass es mein erster Versuch war, eine Mondfinsternis festzuhalten, im komplett manuellen Modus zu fotografieren und mein Brennweitenbereich bei 200mm aufhört, war ich durchaus mehr als zufrieden mit den Ergebnissen. Noch immer ziert eines der Bilder meinen iPhone-Lockscreen.

Im Oktober zog das zweite Compagnon-Familienmitglied bei mir ein: Die Messenger, mit der ich nun endlich ordentlich die Objektive bei mir tragen kann, während die Kamera in der Hand ist. Außerdem standen die nächsten Nachtaufnahmen an, als ich auf einem Ausflugsschiff an der beleuchteten Frankfurter Skyline vorbeifahren konnte. Mittlerweile ist der Fahrplan für 2016 draußen; das muss wiederholt werden!

Der November brachte die zweite Hochzeit dieses Jahres. Erst die standesamtliche Trauung in Deutschland und eine Woche später die Feier in Griechenland. Es war mein erster Trip dorthin, aber ganz sicher nicht der letzte. Ich habe so viele nette Leute getroffen, dass ich hoffe, möglichst bald wieder hinfliegen zu dürfen. Um Speicherkarten, Akkus und Ladegeräte ordentlich in den Taschen verstauen zu können, habe ich mit Wallet und Toolbag die Compagnontaschen Nr. 3 und 4 bestellt. Ich bin echt ein Fan geworden von den tollen Artikeln, die Vitalis und Valentin anbieten.

Im Dezember gab es wieder mehrere Familienfeiern und somit viel zu essen und weniger zu fotografieren. Für die Nachbearbeitung meiner Fotos habe ich mich nun für ein größeres Tablet aus dem Hause Wacom entschieden: Das Intuos Pro M hat mein mittlerweile sechs Jahre altes Bamboo Pen&Touch S abgelöst. Und dann habe ich es kurz vor Jahresende doch endlich noch geschafft, den ND-Filter mal auszuprobieren. Über ein halbes Jahr hat er unbenutzt in der Fototasche gelegen, bevor ich bei Sonnenuntergang dem Main mal „weiches“ Wasser gegönnt habe 😉

Wenn ich diesen Rückblick nun mit dem Ausblick vor zwölf Monaten vergleiche, stelle ich fest, dass die Fuji keine neuen Objektive bekommen hat und ich insgesamt mehrheitlich in sonstige Peripherie investiert habe. Und bei der damals angesprochenen Collage-Software habe ich mich wie empfohlen für ShapeCollage entschieden 🙂 Fotografisch hat mich dieses Jahr aber auch wieder weitergebracht: Schwierigeren Themen wie der komplett manuelle Modus, Nachtaufnahmen oder auch Gegenlichtportraits bin ich da nicht aus dem Weg gegangen 🙂 Und natürlich haben die neuen Reiseziele Bretagne, England und Griechenland sehr viel Spaß gemacht!

Für 2016 hoffe ich, dass Nikon es endlich mal hinbekommt, das schon lange angekündigte 200-500 5.6 ausliefern zu können. Und das Thema Monitorkalibrierung werde ich wohl mal angehen. Urlaubstechnisch ist Cornwall bereits wieder gebucht und im Mai erwarte ich die Auslieferung unseres neuen Opel Astra SportsTourers 🙂 #vorfreude

Collage 2015

Fotos zum Jahresrückblick 2015

Manchmal sieht man auf einer Website einen Artikel und denkt: „Cool, das muss ich auch gleich mal ausprobieren!“ So ging es mir – mal wieder – als ich beim Digitalen Augenblick den Blogbeitrag über die Bilder-Box von PosterXXL las. Da der Übergabetermin für die Fotos des letzten Hochzeitspärchens bevorstand und ich spontan entschied, den beiden einen Satz dieser Retrobilder zu schenken, wurden in Lightroom schnell 25 Schwarzweiß-Fotos aus der Hochzeitsreportage ausgewählt und exportiert. Die Ausrichtung der Fotos und der Upload gingen sehr einfach und schnell von der Hand. Genauso schnell klappte dann auch der Versand, sodass ich die Box pünktlich verschenken konnte.

Und was soll ich sagen? Sie waren genauso begeistert wie ich. Geliefert werden die Bilder in einer hübschen Box. Bei den Fotos selbst hat man die Wahl, ob man den unteren weißen Rand mit Text bedruckt oder frei lässt. Man kann die Bilder aber auch im Hochformat statt quadratisch aufdrucken lassen; dann bleibt kein breiter Rand unten. Auch bei den Rahmen um die Fotos hat man die Wahl zwischen verschiedenen Varianten und wenn man will, kann man sogar jedes Bild einzeln ändern und muss nicht die gleiche Ausrichtung und Gestaltung für die ganze Serie übernehmen. Nichts zu meckern gibt es auch bei den Kosten: Insgesamt 50 Fotos für nicht mal 10 Euro – hier passt das Preis-Leistungs-Verhältnis auf jeden Fall!

Ich habe dann direkt eine weitere Box zusammengestellt und geordert, um sie an liebe Freunden zu schenken, deren Hochzeit ich ebenfalls begleiten durfte. Auch hier waren Bestellvorgang und Lieferung wieder top und auch diese beiden haben sich total über diese tolle Idee gefreut. Schön, wenn man etwas hat, was noch nicht jeder kennt. Danke, dass ich mich auch diesmal wieder bei deinem Blog bedienen durfte, Jörg 🙂

Zum Abschluss noch drei Bilder von der Box bzw. den Fotos.

Bilder-Box1

Bilder-Box3

Bilder-Box2

Wenn man derzeit verschiedene Blogs oder Foren verfolgt, scheint ein Jahresrückblick ja mittlerweile obligatorisch zu sein. Sogar Facebook bietet nun schon automatisierte Bilderfolgen für das vergangene Jahr an. Und da ich festgestellt habe, dass es wirklich interessant und auch amüsant sein kann, seine Fotobibliothek der letzten zwölf Monate durchzusehen und sich an verschiedene Begebenheiten noch mal intensiv zu erinnern, will ich mich auch mal in die Reihen der „Jahresrückblicker“ begeben:

Im Januar habe ich für den Flyer des Fördervereins Grundschule Innenstadt ein paar Aufnahmen des Schulgebäudes gemacht. Außerdem habe ich mich etwas mit der Trostlosigkeit unserer Innenstadt am Samstagabend befasst; das war wirklich ernüchternd 🙁

Der Februar hat mir nicht nur einen wunderschönen Regenbogen praktisch vor dem Balkon beschert, sondern dank einer Verlosung beim Taschenfreak auch eine superpraktische neue Slingtasche, die ich sehr gut für unseren geplanten Paris-Trip brauchen konnte. Außerdem habe ich angefangen, für die bevorstehenden Hochzeiten, für die ich dieses Jahr zum ersten mal gebucht wurde, aufzurüsten: Blitzschirme, Lichtstative und was man sonst noch so für die geplanten Photobooth-Aktionen braucht. Bei Spaziergängen in der Wiesbadener Fasanerie oder dem Abenteuerspielplatz bei Hochheim war die Kamera natürlich auch dabei.

Anfang März fragte mich mein Chefchef kurzfristig, ob ich bei unserem europäischen Townhall Meeting Fotos machen könnte, immerhin sei unser globaler IT-Chef vor Ort. Klar kann ich. Ende des Monats musste ich nach London auf Dienstreise, bei der die Kamera natürlich ebenfalls nicht fehlen durfte. Ein zusätzliches Reisestativ wäre übrigens praktisch gewesen. Mal sehen, was 2015 in dieser Hinsicht bringt 😉 Technisch gab es zwei große Neuerungen bei mir: Die Website wurde endlich auf WordPress umgestellt und die Nikon D800 löste meine D600 als primäre Kamera ab. Mit dem Nikkor 24-70 2.8 an der D600 und dem Nikkor 70-200 2.8 an der D800 entfällt der Objektivwechsel nun fast komplett. Zusammen mit dem neuen MacBook Air für den Photobooth war damit das Equipment für die Hochzeiten beisammen.

Im April haben wir es endlich geschafft, Paris zu besuchen. Wir kennen so viele Ecken und Gegenden von meinem Lieblingsland Frankreich, aber die Hauptstadt hatten wir bisher immer nur auf der Autobahn umfahren. Ob der Blick von oben oder mit der Metro von unten – Paris hat mich in seinen Bann gezogen. Das müssen wir unbedingt wiederholen. Eine große Änderung gab es bei der Verwaltung meiner Fotos. Ich bin von Apple Aperture auf Adobe Lightroom umgestiegen; im Nachhinein ein Schritt, den ich schon viel früher hätte gehen sollen.

Der Mai stand im Zeichen der beiden Hochzeitstermine: Zum einen die Trauung und die Feier mit dem ersten befreundeten Pärchen am Anfang des Monats und zum anderen ein Probeshooting und die Suche nach geeigneten Orten für die Hochzeitsfotos des zweiten befreundeten Pärchens.

Anfang Juni war zunächst ein Workshop auf der Minikina in Wiesbaden angesetzt, zum anderen war die Hochzeitsreportage an der Reihe. Zusätzlich stand privat noch ein Besuch im Hessenpark auf dem Plan. Auf dem Rüsselsheimer Klassikertreffen, das jährlich am letzten Sonntag im Juni stattfindet, konnte ich auch dieses Jahr leider wieder kein Bilder machen. Bei der stets steigenden Anzahl von Teilnehmern komme ich vor lauter Arbeit dort nicht mehr zum Fotografieren 🙁

Im Juli hatten wir unseren internationalen Kongress in der Frankfurter Commerzbankarena mit vielen Besuchern aus allen Teilen der Welt. Ich konnte nicht nur im und am Stadion viel fotografieren, sondern war auch für eine Abendveranstaltung als Fotograf gebucht. Dort kam auch erstmals mein neuer Spiderholster zum Einsatz. Wirklich superpraktisch, wenn man sich die Kameras nicht mit einem Gurt um den Hals hängen möchte.

Für den August hatten wir dieses Jahr drei Wochen in der Oberpfalz gebucht. Auch von dort habe ich natürlich wieder viele Fotos mitgebracht, aber zuvor standen noch die Sommerparty meines Chefs, bei der er auch selbst zu Gitarre griff und eine Abschiedsfeier für liebe Freunde auf dem Programm. Bei letzterer kam wieder ein superlustiger Photobooth heraus. Es war nach den beiden Hochzeiten der dritte für dieses Jahr und man merkt, dass man dabei immer wieder neues lernt, auf das zu achten ist 🙂

Warum ich im September nicht zum Fotografieren kam, weiß ich rückblickend selbst nicht mehr. Ob es am neuen iPhone 6plus lag, das meine volle Spieltriebzeit belegte? 😉

Ende Oktober besuchten wir Freunde in und um Lübeck und es hat viel Spaß gemacht, auch bei grauem Himmel Bilder zu machen – eines hängt mittlerweile in 80×40 über dem Sofa.

Im November habe ich dann endlich bei einer kleinen Immerdabei-Kamera zugeschlagen. Ausschlaggebend waren zwei Chris Rea-Konzerte, bei denen die neue Fuji X-E2 zum Einsatz kam. Ablösen wird sie meine zwei großen Nikons aber erst mal nicht. Dafür habe ich bisher zu viel Geld und Herzblut in das Equipment gesteckt. Zum Einsatz kamen die beiden übrigens in diesem Monat als ich für einen Freund einige Bilder seines Cabrios machte und mein Bruder seinen Adam auch gleich mitbrachte.

Da wir im Dezember viel und oft zum Essen eingeladen waren, war meistens die Fuji dabei. Ich mag es, wenn ich jetzt nicht mehr mit knapp zwei Kilo am Tisch rumhantieren muss.

Collage 2014

Fotocollage zum Jahresrückblick 2014

Nun bin ich gespannt, was 2015 bringt; einerseits fotografisch, andererseits an neuen technischen Spielereien. Ganz sicher wird die Fuji noch ein bis zwei Festbrennweiten spendiert bekommen und für unseren Sommerurlaub plane ich mindestens einen ordentlichen ND-Filter ein. Achja, und unbedingt eine Software, um Fotocollagen zu erstellen – 81 Fotos in ebensovielen Photoshop-Ebenen halbwegs ordentlich nebeneinander anzuordnen ist irgendwie nervig 😉

Nun habe ich mich doch noch dazu durchgerungen, meine kleine Website auf ein Blog-System umzustellen. Da ich für die Veröffentlichung meiner Fotos Zenfolio benutze, war bisher nur eine einfache Startseite nötig, die auf die Galerie verlinkte. Diese war mal schnell mit iWeb zusammengestellt. Da aber keiner weiß, wie lange iWeb noch von OS(X) unterstützt wird, musste ich mich nach einer Alternative umsehen. Die günstigste und „unaufwendigste“ Variante scheint mir momentan WordPress zu sein. Vor allem auch, weil ich da von unterwegs mit dem iPad mal schnell was updaten kann.

Ich bin gespannt, wie ich mich mit der Zeit so zurechtfinde. Bis demnächst.