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Collage 2016

Fotos zum Jahresrückblick 2016

Gefühlt hat man gerade den Bericht für 2015 online gestellt, da schreibt man schon wieder am nächsten Jahresrückblick. Was gibt es von 2016 zu berichten? Nun, es war ein sehr ereignisreiches Jahr – sowohl in positiver, aber leider auch in negativer Hinsicht.

Lightroom zeigt mir ca. 10.000 Fotos für dieses Jahr an, aber diese haben sich eher auf wenige „große“ Termine verteilt: Drei Engagement Shootings, zwei Hochzeiten und nicht zu vergessen unser Sommerurlaub. Deshalb werde ich auch nicht zu jedem einzelnen Monat etwas schreiben, sondern nur zu den ereignisreichsten. 🙂

Im Februar fragte mich eine Kollegin nach ein paar Bildern, die sie online bzw. als Geschenk verwenden könne. Diesem Wunsch kam ich natürlich gerne nach und wir haben dafür die tiefstehende Sonne im Rüsselsheimer Stadtpark bzw. am Mainufer genutzt. Außerdem hielt endlich das Nikkor 200-500 5.6 bei mir Einzug, auf das ich schon seit ein paar Monaten wartete.

Anfang April stand das Kennenlerngespräch und ein paar Probebilder mit Claudine und Florian an, deren Hochzeit ich einen Monat später begleiten durfte. Ich mag es, den Rüsselsheimer Stadtpark und die untergehende Sonne dafür zu nutzen. Auch ihre Schwester Jasmin wird bald heiraten und deren Engagement Shooting stand ebenfalls diesen Monat an. Dafür haben wir einen schönen Frühlingstag genutzt und uns am Mainufer in Hattersheim getroffen. Das Shooting mit den beiden hat viel Spaß gemacht und ich freue mich auf die Hochzeit im Januar. Außerdem wurde unser neuer „Nobelhobel“ endlich ausgeliefert: ein metallicbrauner Opel Astra SportsTourer mit allem möglichen Schnickschnack. Nach dem Kompromiss mit dem Zafira B in den letzten Jahren haben wir uns darauf besonders gefreut. 🙂 Die erste größere Fahrt damit war zum Flughafen Frankfurt-Hahn, um einen Tagestrip in London zu verbringen. Mit dabei war auch mein neuer Compagnon Backpack. Eigentlich wollte ich ja keinen Fotorucksack mehr, aber der von Compagnon ist eben nicht nur praktisch, sondern sieht auch noch gut aus. Daher konnte ich mich nicht zurückhalten mit der Bestellung. In der Grundschule werde ich auch immer öfter gebeten, Fotos zu machen. Diesen Monat war es die Präsentation der Projektwochenarbeiten.

Der Mai fing wunderschön mit einer tollen Hochzeit an. Claudine und Florian an ihrem Tag in Büdingen bzw. Bruchköbel zu begleiten, hat mir wieder viel Freude gemacht und es sind tolle Erinnerungsfotos für die beiden entstanden.
Leider hatten wir zwei Wochen später eine sehr traurige Nachricht zu verarbeiten; es gibt Erlebnisse, die man auch seinem schlimmsten Feind nicht wünscht. 🙁 Seitdem beschäftige ich mich mit dem Gedanken, mich als Fotograf bei dein-sternenkind.eu zu registrieren. Bisher konnte ich mich allerdings noch nicht endgültig dazu durchringen, das Bewerbungsformular abzuschicken. Zu groß ist noch die „Furcht“ vor der Verantwortung. Aber ich werde mich weiter damit befassen.

Im Juni holte die Grundschule Innenstadt ihren Umwelttag nach, bei dem die Schulkinder erneut mit viel Elan die Rüsselsheimer Innenstadt vom Müll befreiten. Ich durfte erneut einige Fotos für die Homepage der Schule beisteuern.

Der Juli hat wieder einige Fotos auf die Speicherkarten gebracht. So hat die Grundschule ihr Sommerfest gefeiert, bei dem ich wieder die Reportage geliefert habe. Außerdem hatten wir wieder unseren Kongress in der Frankfurter Commerzbankarena und mein Bruder hat sich verlobt und wollte natürlich ebenfalls gerne ein paar Bilder haben.

Im August ging es endlich in den lang ersehnten Sommerurlaub. Nachdem uns Cornwall im Vorjahr in den Bann gezogen hatte, wollten wir diesmal etwas mehr Zeit dort verbringen. So verlief die Route in diesem Jahr über Frankreich, Spanien nach England. In Frankreich verbrachten wir zunächst wieder eine Woche auf dem Hausboot (für mich nach wie vor die entspannendste und erholsamste Art Urlaub). Von dort aus ging es mit einem zweitägigen Zwischenstopp in Bilbao nach Santander, wo wir mit der Fähre nach Plymouth übersetzten. Nach eineinhalb Wochen in Cornwall machten wir uns dann wieder auf den Weg nach Hause. Vor dem Urlaub hatte ich mir noch kurzfristig eine GoPro Hero 4 Black gekauft, die ich während des Urlaubs gerne einsetzte. Gerade die Tatsache, dass das Gehäuse wasserdicht ist, bringt ganz neue Möglichkeiten beim Fotografieren.

Im September traf ich mich mit Alisson und Sven für das Vorgespräch ihrer Hochzeit im November.

Anfang Oktober nahm ich wieder an der Skylight-Tour in Frankfurt teil. Bei Nacht die illuminierten Frankfurter Mainbrücken zu passieren bzw. zu fotografieren, ist wirklich toll. Und ich habe fest vor, auch in 2017 wieder dabei zu sein. Außerdem habe ich das lange Tele im Zoo

Der November brachte dann neben dem sogenannten Supervollmond, den ich diesmal mit 500 mm einfangen konnte, die nächste Hochzeit. Alisson und Sven hatten sich ein Indoor Shooting im Skyline Plaza gewünscht, das uns allen sehr viel Spaß gemacht hat. Es ist faszinierend, wie Kunden Rücksicht nehmen, stehenbleiben und alles Gute wünschen oder wie Ladeninhaber uns nachrufen, wir sollen doch auch in ihrem Laden bitte ein paar Bilder machen.

Das war also 2016. Und wenn ich die zwölf Monate nun mit dem Ausblick im 2015er Rückblick vergleiche? Das Thema Monitorkalibrierung habe ich (leider) nochmals verschoben. Nikon hat endlich das lange Telezoom liefern können und Compagnon hat in mir einen festen Kunden gefunden. So hielt nicht nur der erwähnte Backpack bei mir Einzug, sondern auch der Little Messenger. Diese kleine Tasche ist bestens geeignet, wenn man mal nur das „kleine Besteck“ dabei hat. A propos kleines Besteck: Von meiner Fuji X-E2 musste ich mich leider verabschieden – auf dem Weg zum Reparaturservice hat DHL gemeint, das Paket verlieren zu müssen. Die 500 Euro Paketversicherung waren da nur ein schwacher (genaugenommen halber) Trost. 🙁

Was erwarte ich von 2017? Das Thema Drohne schwirrt noch immer sprichwörtlich in meinem Kopf herum. Da aber GoPro seine Karma erst nicht liefern konnte und dann ganz aus dem Verkehr gezogen hat, konzentriere ich mich zurzeit auf den DJI Mavic Pro. Wenn da nur das liebe Geld nicht wäre. Ob ich die gestohlene Fuji ersetze, steht noch nicht fest. Irgendwie vermisse ich eine kleine „Immer-dabei“ ja schon. Mal sehen, was die nächsten Monate bringen. Fest steht dagegen der Sommerurlaub. Da haben wir uns diesmal für ein Reiseziel außerhalb Europas entschieden: Kanada wird es in 2017 werden und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wir sind sehr gespannt. 🙂 Gespannt bin ich auch auf die verschiedenen Hochzeiten, die bald anstehen: So darf ich im Januar Jasmin und Manuel und eine Woche später in Bayern Mary-Liz und Michael an ihren besonderen Tagen begleiten. Im Februar folgen dann Lea und mein Bruder Felix. Das neue Jahr wird also einiges für uns parat halten. 🙂

London calling

Nach meinem Londoner Business-Trip vor zwei Jahren war klar, dass ich da noch mal privat hinfliegen möchte. Und dann natürlich mit Familie! Letztes Wochenende war es endlich soweit: Mit einem befreundeten Ehepaar, meinem Bruder und seiner Freundin wurde vor ein paar Monaten die Idee geboren, morgens früh mit Ryanair nach London zu fliegen und spätabends wieder zuhause zu sein. Ein Tag London im Schnelldurchlauf, ohne Übernachtung, nur mit Zug, Tube und zu Fuß.

Und so klingelte am Samstag um halb drei nachts der Wecker, denn eine Stunde später wollten wir uns für die Abfahrt nach Frankfurt-Hahn treffen. Um sechs Uhr war Boarding und eine halbe Stunde später waren wir bereits in der Luft. Nachdem wir in London-Stansted gelandet waren, ging es dann zum direkt angeschlossenen Bahnhof, um mit dem Stansted-Express in die Londoner City zu fahren. Das ist wirklich total unkompliziert: Der Express geht alle 15 Minuten, benötigt nur ca. eine Dreiviertelstunde und ein Familienticket gibt es auch noch, das man sich bereits zuhause ausdrucken oder aufs Handy laden kann. Endstation der Zugverbindung ist Liverpool Street, von wo es dann mit der London Underground, bekannt unter dem Namen „Tube“, weiterging. Erst mal zur Haltestelle Tower Hill gegenüber vom Tower of London, weil wir uns als erstes die Tower Bridge ansehen wollten. Diese ist wirklich beeindruckend und wir hatten dann auch noch das Glück, mitzuerleben, wie die Brücke für die Passage eines Schiffes geöffnet wurde.

An der Themse sind wir dann weiter zur London Bridge bis zum Borough Market gelaufen. Diesen Markt muss man einfach erlebt haben und beim nächsten Mal werden wir definitiv mehr Zeit dafür einplanen: Unmengen kleinerer und größerer Stände mit den verschiedensten Lebensmitteln – Fudge, Käse, Schokolade, Pulled Pork, Wraps, … Wir kennen und lieben solche Märkte ja schon seit Jahren in Frankreich, aber der Borough Market ist trotzdem einzigartig. Nicht zuletzt wegen seiner ungewöhnlichen Lage; er liegt nämlich größtenteils unter einer Bahnüberführungsbrücke.

Von der Underground Station London Bridge ging es dann zur Haltestelle Waterloo und mit der nächsten Tube weiter zum Picadilly Circus. Dort war ich auch schon vor zwei Jahren und beim Verlassen der Station wird man erst mal von den riesigen LED-Reklametafeln erschlagen. Wir entschieden uns dafür, etwas essen zu gehen und da ich vom letzten Besuch noch Ed’s Easy Diner in positiver Erinnerung hatte, stärkten wir uns dort bei frischen Burgern, Pulled Pork, Chicken und ähnlichem. Danach statteten wir der M&M’s World in der Nähe einen Besuch ab. Wer darauf steht, überteuerte Merchandising-Artikel mit M&M-Logo zu kaufen, ist hier gut aufgehoben. Von den vier Etagen habe ich mir nicht mehr als zwei angetan. Die verstehen es wirklich, aus Mist Geld zu machen – und die Touris fallen auch noch drauf rein…

Bis zur Haltestelle Knightsbridge nahmen wir dann wieder die U-Bahn, um direkt nebenan zur nächsten Touristenattraktion, die auf dem Plan stand, zu gelangen: das Harrod’s. Natürlich sind die „Food halls“ und die ägyptischen Rolltreppen interessant anzusehen und einen Besuch wert, aber wenn in der Schmuckabteilung keine Preisschilder mehr in den Vitrinen stehen, wird es mir dann doch etwas zu versnobt 😀

Zum Schluss hatten wir geplant, mit einem Schiff zurück zum Tower zu kommen, um nochmals die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von der Themse aus zu sehen und zu fotografieren. Also mit der Tube zum Green Park und mit der der nächsten Linie zur Station Westminster. Dort fanden wir auch ein Schiff, das gleich ablegen sollte und die Strecke in nur einer halben Stunde schaffen sollte. Genau richtig also, um pünktlich wieder zum Flughafen zu kommen. Leider legte das Boot direkt vor unserer Nase ab und so blieb uns noch etwas Zeit, ein paar Bilder am Big Ben und in Richtung London Eye zu machen. Gemütlich ging es dann mit der Underground wieder zurück zur Liverpool Street und mit dem Stansted Express an den Flughafen.

Gegen Mitternacht waren wir wieder zuhause. Nach 22 wachen Stunden (und laut Health App vom iPhone 12km bei 22.000 Schritten) war es dann auch Zeit fürs Bett. Aber das Resumee fiel einstimmig und eindeutig aus: Sowas wird wiederholt, egal wie anstrengend es war! 🙂

Nachfolgend ein paar Bilder, die ich aus London mitgebracht habe.

Und schon wieder ist ein Jahr um. Und somit schon wieder Zeit für mich, die Bildersammlung und Kalendereinträge der letzten zwölf Monate durchzugehen und ein Resümee zu ziehen: In 2015 sind wieder über 250GB Fotos in meinem Lightroom-Katalog dazugekommen und es hat einiges an neuer Hardware bei mir Einzug gehalten. Auch gab es wieder zwei Hochzeiten zu fotografieren und ein paar schöne neue und bisher unbekannte Reiseziele zu entdecken. Doch der Reihe nach:

Seit Januar hat mein „alter“ Apple iMac 21″ einen neuen Besitzer und bei mir ist das 27″-Modell mit Retina-Display eingezogen. Damit macht die Bildbearbeitung noch mal so viel Spaß. Irgendwie lustig, wenn man bei den RAWs aus der Fuji nicht mehr reinzoomen kann, weil die volle Auflösung bereits im Entwicklungsmodul von Lightroom angezeigt wird 😀 Nachdem der Rechner fertig konfiguriert war, habe ich mich an die Mammutaufgabe gemacht, alle meine alten Aperture-Bibliotheken nach Lightroom zu schaffen, um ab sofort nur noch mit einer Software zu arbeiten. Die Fuji habe ich in diesem Monat auch etwas weiter getestet und wann immer es ging, ausgeführt.

Im Februar hatte ich ausnahmsweise mal einen freien Sonntagvormittag. Den habe ich genutzt, um dem Hauptfriedhof in Frankfurt einen Besuch abzustatten. Selbstverständlich bin ich gleich morgens zur Öffnung hin, um niemanden zu stören. Es hat schon etwas besonderes an sich, dort zu fotografieren. Die nächste Anschaffung stand ebenfalls an: Das Nikkor 16-35 4.0, um im Weitwinkelbereich unterhalb 24mm ausgerüstet zu sein.

Ende März veranstaltete die Grundschule Innenstadt einen Umwelttag in Rüsselsheim, bei dem die Kinder verschiedene öffentliche Plätze in Rüsselsheim vom Müll befreien sollten. Als die Frage aufkam, wer denn Fotos davon machen könnte, meldete ich mich natürlich gerne. So bin ich die verschiedenen Orte abgefahren und habe überall die aktiven Erst- bis Viertklässler festgehalten. Denen hat die Arbeit und mir das Fotografieren viel Spaß gemacht. Und die Schulleitung und die Stadtverwaltung freuten sich auch noch über die Fotos.

Im April zog die erste Fototasche aus dem Hause Compagnon bei mir ein. Die Weekender ist nach wie vor ein Traum von Fototasche. Den Kauf habe ich bis heute keine Sekunde bereut. Einen der Feiertage haben wir in der Rhön im Roten Moor verbracht, wo natürlich die Kameraausrüstung ebenfalls dabei war.

In den Monaten Mai und Juni war es recht ruhig. Bis auf die Vorbesprechung der Hochzeit im September nichts Erwähnenswertes. Oh, doch: Eine Ausfahrt im Opel Rekord C Cabrio mit dem CEO von Opel anlässlich der Vorstellung von CarUnity. Danke an dieser Stelle nochmals an Herrn Dr. Neumann für diese tolle Gelegenheit. Am Rüsselsheimer Klassikertreffen blieb auch dieses Jahr die Kamera wieder zuhause; es gibt für mich dort seit Jahren einfach zu viel Arbeit und zu wenig freie Zeit zum Fotografieren.

Im Juli waren die Kameras wieder reichlich im Einsatz. Zunächst hatten wir wieder Kongress in der Frankfurter Commerzbankarena. In der Woche darauf waren wir mit vielen Freunden auf einer Schiffstour auf dem Rhein unterwegs. Und noch eine Woche später fand dann endlich die langgeplante Männerradtour am Rhein entlang statt: Mein Papa, mein Bruder, dessen Schwiegerpapa und ich sind mit den Rädern im Zug von Mainz nach Koblenz gefahren und dann ganz gemütlich über zwei Tage hinweg wieder zurück nach Rüsselsheim geradelt.

Für den diesjährigen Sommerurlaub im August hatten wir ein für uns bisher unbekanntes Reiseziel rausgesucht: Cornwall. Seit Jahren träume ich davon, den Südwesten Englands kennenzulernen; in 2015 war es endlich soweit. Ich weiß noch immer nicht, was mir an diesem Urlaub am besten gefallen hat: Das neue Erlebnis, mit dem Euroshuttle zu reisen? Oder die Erfahrung auf der falschen Seite der Straße zu fahren? Die unbeschreibliche Landschaft in Cornwall? Die Fährüberfahrt nach Roscoff? Oder der anschließende Hausbooturlaub im Anjou-Gebiet bzw. der Abschluss in der Bretagne? Ich kann und will mich nicht entscheiden. Es hat alles einfach gepasst!

Der September hatte gleich mehrere Highlights: Zum einen die Hochzeit von Freunden, bei der das Fotografieren bereits morgens um 7:00 beim Friseur begann und nicht vor 0:00 mit den letzten Photobooth-Bildern endete. Dann die IAA in Frankfurt, bei der ich mich dieses Jahr mit dem 50 1.4 auf das Wesentliche zu reduzieren versuchte. Und natürlich der Superblutmond am 28.09. Noch immer bin ich froh, dass ich mir den Wecker mitten in der Nacht gestellt habe. Hätte ich das nicht gemacht, würde ich mich wohl bis zum nächsten Superblutmond im Jahr 2033 ärgern. Und dafür, dass es mein erster Versuch war, eine Mondfinsternis festzuhalten, im komplett manuellen Modus zu fotografieren und mein Brennweitenbereich bei 200mm aufhört, war ich durchaus mehr als zufrieden mit den Ergebnissen. Noch immer ziert eines der Bilder meinen iPhone-Lockscreen.

Im Oktober zog das zweite Compagnon-Familienmitglied bei mir ein: Die Messenger, mit der ich nun endlich ordentlich die Objektive bei mir tragen kann, während die Kamera in der Hand ist. Außerdem standen die nächsten Nachtaufnahmen an, als ich auf einem Ausflugsschiff an der beleuchteten Frankfurter Skyline vorbeifahren konnte. Mittlerweile ist der Fahrplan für 2016 draußen; das muss wiederholt werden!

Der November brachte die zweite Hochzeit dieses Jahres. Erst die standesamtliche Trauung in Deutschland und eine Woche später die Feier in Griechenland. Es war mein erster Trip dorthin, aber ganz sicher nicht der letzte. Ich habe so viele nette Leute getroffen, dass ich hoffe, möglichst bald wieder hinfliegen zu dürfen. Um Speicherkarten, Akkus und Ladegeräte ordentlich in den Taschen verstauen zu können, habe ich mit Wallet und Toolbag die Compagnontaschen Nr. 3 und 4 bestellt. Ich bin echt ein Fan geworden von den tollen Artikeln, die Vitalis und Valentin anbieten.

Im Dezember gab es wieder mehrere Familienfeiern und somit viel zu essen und weniger zu fotografieren. Für die Nachbearbeitung meiner Fotos habe ich mich nun für ein größeres Tablet aus dem Hause Wacom entschieden: Das Intuos Pro M hat mein mittlerweile sechs Jahre altes Bamboo Pen&Touch S abgelöst. Und dann habe ich es kurz vor Jahresende doch endlich noch geschafft, den ND-Filter mal auszuprobieren. Über ein halbes Jahr hat er unbenutzt in der Fototasche gelegen, bevor ich bei Sonnenuntergang dem Main mal „weiches“ Wasser gegönnt habe 😉

Wenn ich diesen Rückblick nun mit dem Ausblick vor zwölf Monaten vergleiche, stelle ich fest, dass die Fuji keine neuen Objektive bekommen hat und ich insgesamt mehrheitlich in sonstige Peripherie investiert habe. Und bei der damals angesprochenen Collage-Software habe ich mich wie empfohlen für ShapeCollage entschieden 🙂 Fotografisch hat mich dieses Jahr aber auch wieder weitergebracht: Schwierigeren Themen wie der komplett manuelle Modus, Nachtaufnahmen oder auch Gegenlichtportraits bin ich da nicht aus dem Weg gegangen 🙂 Und natürlich haben die neuen Reiseziele Bretagne, England und Griechenland sehr viel Spaß gemacht!

Für 2016 hoffe ich, dass Nikon es endlich mal hinbekommt, das schon lange angekündigte 200-500 5.6 ausliefern zu können. Und das Thema Monitorkalibrierung werde ich wohl mal angehen. Urlaubstechnisch ist Cornwall bereits wieder gebucht und im Mai erwarte ich die Auslieferung unseres neuen Opel Astra SportsTourers 🙂 #vorfreude

Collage 2015

Fotos zum Jahresrückblick 2015

Als mir Mitte des Jahres ein Freund, der ein Riesenfan von Griechenland ist, mitteilte, dass er im November seine Hochzeit in Griechenland feiern würde, war spontan die Idee geboren, ihn zu begleiten. Da sonst er derjenige ist, der auf den Hochzeitsfeiern seiner Freunde mit seiner Kamera „rumfliegt“, fragte ich ihn, wer denn auf seiner eigenen Hochzeit die Bilder machen würde. Da müsste er noch jemanden finden, war die Antwort. Angebot meinerseits: Wenn du mir den Flug bezahlst, komme ich mit. Er war von dem Vorschlag genauso begeistert wie ich. Handschlag drauf, Termin notiert, Ticket gebucht.

Ein paar Monate später war es dann soweit. Die standesamtliche Hochzeit fand in Flörsheim statt und eine Woche später ging es freitags morgens an den Flughafen Frankfurt und in den Flieger nach Athen. Dort mit den Eltern des Bräutigams im Mietwagen durch die Stadt bis zur Akropolis gefahren und nach oben gelaufen. Der Gedanke, dort zu stehen, wo der Apostel Paulus predigte, ist schon etwas besonderes. Und die Aussicht ist phantastisch, nicht zuletzt, weil dann am Horizont noch die Sonne hinter dem Meer verschwand. Wieder unten angekommen konnte man die angestrahlte Akropolis auf den Sensor bannen. Ich musste wirklich aufpassen, meine Speicherkarten, die ja für die Hochzeit geplant waren, nicht schon hier vollzuknipsen.

Am nächsten Morgen ließ ich es mir erst mal bei einem kurzen Spaziergang am Meer gutgehen. Wohlgemerkt im T-Shirt bei ca. 20 Grad, während die Daheimgebliebenen in Deutschland froren 😉 Dann ging es zur Braut, um sie beim Schminken und Ankleiden zu fotografieren. Nachmittags war geplant, die Braut-/Bräutigam-Bilder zu machen. Leider hatte sich der Zeitplan des Pärchens ziemlich deutlich verschoben, sodass der Sonnenuntergang schneller kam als erhofft und wir recht plötzlich im Dunkeln standen. Zu allem Überfluss verabschiedete sich noch eines meiner Blitzgeräte, das ich nicht nur für diese Fotos dabeihatte, sondern das später vor allem beim PhotoBooth eingesetzt werden sollte. Also hieß es improvisieren: Für die Bilder an der Festung wurde die dort installierte Beleuchtung in die Fotos integriert und am Meer die Laternen der Promenade. So etwas erhöht zwar kurzfristig den Stresspegel, aber am Ende hat es doch Spaß gemacht. Die Feier war dann in etwa so wie ich es mir vorgestellt hatte: Tanzen, tanzen, tanzen. Hier konnte ich wieder schöne Mitzieher aufnehmen; damit bekomme ich die bzw. den Tanzenden ausreichend scharf, aber gleichzeitig verwischt der Hintergrund in der Bewegung, was eine Dynamik in das Bild bringt, die mir sehr gut gefällt. Viel besser als statisch „eingefrorene“ Personen.

Am nächsten Morgen ging es dann wieder mit dem Auto nach Athen und dem Flieger nach Frankfurt zurück. Das frisch vermählte Paar durfte nach der Landung sogar noch mal im Cockpit Platz nehmen. Danke an den Piloten für diese nette Geste und die damit verbundene zusätzliche Erinnerung an ein wunderbares Wochenende.

Fünf Länder, 3.800 Kilometer inkl. unzähliger Kreisel und 952 Bilder. Das ist die Ausbeute unseres diesjährigen Urlaubs, der uns durch die Niederlande und Belgien bis zum Eurotunnel in Calais (Frankreich) führte. Von dort ging es mit Le Shuttle nach Dover in Großbritannien und dann im Linksverkehr die Südküste entlang über Christchurch bis nach Helston in Cornwall. Seit Jahren träume ich davon, endlich mal den Südwestzipfel von England zu sehen und dieses Jahr war es endlich soweit. Die Schnuppertour hat sich wirklich gelohnt und wir werden sicherlich wiederkommen! Wieder aufs Festland kamen wir mit Britanny Ferries. Die nächste Woche verbrachten wir auf einem Hausboot im Anjou-Gebiet bevor wir den Urlaub mit ein paar Tagen in der Bretagne und einer Abschlussstation in Paris ausklingen ließen. Auch die Bretagne werden wir sicherlich nicht das letzte mal besucht haben; wir haben ja nur einen kleinen Teil kennengelernt. Hausbooturlaub ist für mich sowieso schon seit über 20 Jahren die schönste und ruhigste Erholungsmöglichkeit überhaupt und Paris werden wir bestimmt zu unserer obligatorischen Schlussübernachtung machen. Wenn ihr Interesse habt, begleitet uns doch noch mal anhand der Fotos in meiner Galerie. Und bei Fragen einfach fragen 🙂

Unsere Reiseroute

Unsere Reiseroute

Vor einiger Zeit hatte ich ja hier schon mal einen Little Planet gezeigt, den man recht einfach mit Photoshop erstellen kann. Am Wochenende habe ich beim Durchsehen alter Urlaubsfotos ein 360°-Panorama „gefunden“, das sich gut für einen weiteren Versuch eignen könnte.

Original:
Leuchtturm Les Sables d'Olonne_Pano

Daraus habe ich dann mit der mir bekannten Vorgehensweise einen Little Planet erstellt:
Leuchtturm Les Sables d'Olonne_LP

Wenn man aber Schritt 2 weglässt und das Panorama nicht um 180° dreht, erhält man ein Ergebnis, das mir in diesem Fall weitaus besser gefällt:
Leuchtturm Les Sables d'Olonne_LPinvert

Für mich wirkt das wie ein überdimensionaler Lolly 🙂 Wie geht es euch?

Gare du Nord – Strasbourg Saint-Denis – Liberté – Opéra – Palais Royal Musée du Louvre – Châtelet – St-Michel – Montparnasse – Bir-Hakeim … das waren so unsere Metrostationen während vier wunderschöner Tagen in Paris.

Jetzt weiß ich auch endlich, warum man sagt, Paris sei die Stadt der Liebe: Weil man sich direkt in diese Stadt verliebt 🙂

Ein paar Foto-Eindrücke gibt’s wie immer in meiner Zenfolio-Galerie:
DSC_0668