Die IAA 2015 mit 50mm

Bei meinen Besuch der diesjährigen IAA musste natürlich wieder die Kamera mit. Aber welches Objektiv sollte es diesmal sein? Ich wollte weder kiloweise Technik mit mir rumtragen, noch wie ein Pressefotograf, der sich auf die Publikumstage verirrt hat, wirken. Also das viel zu lange vernachlässigte 50mm 1.4er auf die D800 geschraubt und losging’s. Die D800 hat genug Reserven bei der ISO und für eventuelle Ausschnitte hinterher und das Objektiv bringt Licht auf den Sensor, wenn es nötig ist und ich kann ein bisschen mit dem Bokeh spielen.

Es hat wirklich Spaß gemacht, mal wieder den Turnschuh-Zoom zu nutzen und die Bildausschnitte bedachter zu wählen und sich wegen der vielen anderen Besucher mehr auf Details statt auf Totalen zu konzentrieren.

Zu sehen gibt es die Ergebnisse wieder in meiner Zenfolio-Galerie.

Collage IAA2015

Sommerurlaub 2015

Fünf Länder, 3.800 Kilometer inkl. unzähliger Kreisel und 952 Bilder. Das ist die Ausbeute unseres diesjährigen Urlaubs, der uns durch die Niederlande und Belgien bis zum Eurotunnel in Calais (Frankreich) führte. Von dort ging es mit Le Shuttle nach Dover in Großbritannien und dann im Linksverkehr die Südküste entlang über Christchurch bis nach Helston in Cornwall. Seit Jahren träume ich davon, endlich mal den Südwestzipfel von England zu sehen und dieses Jahr war es endlich soweit. Die Schnuppertour hat sich wirklich gelohnt und wir werden sicherlich wiederkommen! Wieder aufs Festland kamen wir mit Britanny Ferries. Die nächste Woche verbrachten wir auf einem Hausboot im Anjou-Gebiet bevor wir den Urlaub mit ein paar Tagen in der Bretagne und einer Abschlussstation in Paris ausklingen ließen. Auch die Bretagne werden wir sicherlich nicht das letzte mal besucht haben; wir haben ja nur einen kleinen Teil kennengelernt. Hausbooturlaub ist für mich sowieso schon seit über 20 Jahren die schönste und ruhigste Erholungsmöglichkeit überhaupt und Paris werden wir bestimmt zu unserer obligatorischen Schlussübernachtung machen. Wenn ihr Interesse habt, begleitet uns doch noch mal anhand der Fotos in meiner Galerie. Und bei Fragen einfach fragen 🙂

Unsere Reiseroute
Unsere Reiseroute

Was geht denn nun rein in die Weekender?

Nachdem ich nun schon so viel in den sozialen Medien und im privaten Umfeld von der Compagnon Weekender geschwärmt habe, muss ich doch mal zeigen, wie sie gefüllt aussieht. Der Taschenfreak hatte ja schon mal schön anschaulich vorgeführt, dass die Tasche ein echtes Raumwunder ist #flens 😉 Sollte ich mal von der Fotografie die Nase voll haben, weiß ich also heute schon, für was ich das hübsche Täschchen weiterverwenden kann.

Bis dahin packe ich aber folgendes rein:

  • Nikon D800
  • Nikon D600
  • Nikkor 70-200 2.8
  • Nikkor 24-70 2.8
  • Nikkor 16-35 4.0
  • Nikkor 50 1.4
  • Nikon SB-700 (2x)
  • Yongnuo Funkauslöser (6x)
  • Nikon-Akkus für Kameras
  • Eneloop-Akkus für Blitzgeräte und Funkauslöser
  • Ladegeräte für alle Akkus
  • Lexar CF- und SD-Speicherkarten
  • externes Mikrofon
  • B+W ND-Filter 1.8
  • faltbaren Blitzreflektor
  • MacBook Air 11″
  • diverse Kabel
  • Minitaschenlampe
  • Notizbuch, Visitenkarten
  • Spider Dual Camera Holster
  • Natürlich ist die Tasche mit dem Inhalt kein Leichtgewicht mehr. Aber ich hatte sie mir auch nicht unter der Voraussetzung gekauft, dass ich sie viel rumtragen möchte. Sie ist für mich dafür da, immer alles an Equipment sofort griffbereit zu haben und bei Bedarf ins Auto zu stellen. Und genau dafür liebe ich sie 🙂

    Nachtrag, da ich danach gefragt wurde: Die Tasche bringt mit dieser Ausstattung 13,9 Kilo auf die Waage.

    Hier noch drei Bilder, wie das in der Draufsicht aussieht:

    Messenger01

    Messenger02

    Messenger03

    Ausrüstungs-Upgrade für den Urlaub

    Es fing damit an, dass mich vor einigen Monaten mal wieder ein Bild des digitalen Augenblicks in seinen Bann gezogen hatte und mich wieder daran erinnerte, dass ich das auch schon lange mal ausprobieren wollte: eine Langzeitbelichtung am Meer, mit der man das Wasser so schön weich bekommt 🙂

    Und da zu dieser Zeit auch gerade die Planungen für den Sommerurlaub 2015 liefen, der uns an verschiedene Küstenabschnitte in England und Frankreich verschlagen wird, passte das gut zusammen. Also habe ich mir vor kurzem einen entsprechenden Graufilter bestellt. Dabei entschied ich mich erst mal für die Variante, sechs Stufen abblenden zu können.

    B+W ND-Filter 1.8
    B+W ND-Filter 1.8

    Der zweite Gedankengang war dann, dass ein Weitwinkelobjektiv jenseits der 24 mm auch was feines wäre. Am besten würde natürlich das 14-24 2.8 passen. Aber das ist erstens ein Riesentrümmer, zweitens ordentlich teuer und drittens passt da kein Filter drauf. Auch nicht der neue ND-Filter. Also habe ich mich auf die Suche begeben mit den folgenden Anforderungen: Hersteller Nikon, Brennweite unter 20 mm, Filtergewinde mit 77 mm Durchmesser.

    Entschieden habe ich mich schließlich für das Nikkor 16-35 4.0. Dank Lightroom bekommt man dann auch die massiven Verzerrungen schnell und einfach in den Griff.

    Nikkor 16-35 4.0
    Nikkor 16-35 4.0

    Nun stand ich vor dem nächsten Problem: Wohin mit den neuen Utensilien? Bisher passte alles gerade noch so in meinen Rucksack und die Slingtasche. Aber jetzt muss wohl auch noch eine neue Tasche her. Ich erinnerte mich sofort an eine sehr schicke Ledertasche, die ich mir beim Taschenfreak und auf Facebook schon oft angesehen hatte. Ja, die musste es sein: Die Compagnon Weekender. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert. Ich hätte nie gedacht, dass ein Mann bei einer Tasche so ins Schwärmen geraten könnte 😉

    Compagnon Weekender
    Compagnon Weekender

    Jetzt kann der Urlaub kommen 🙂