Meine Compagnons

Compagnon

Vor etwas mehr als zwei Jahren entdeckte ich beim Taschenfreak den ersten Hinweis auf die bis dahin noch relativ unbekannte Fototasche von Compagnon. Zunächst war es die Tasche, die heute unter dem Namen Messenger bekannt ist. Von den Bildern her fand ich sehr nett, aber ein „Haben-will-Gefühl“ stellte sich noch nicht so dringend ein.

  • The Weekender
  • Das änderte sich recht schlagartig, als ich auf die große Tasche Weekender aufmerksam wurde. Leider hat so ein feines Teil seinen Preis und es dauerte einige Zeit, bis ich zunächst mich selbst und dann meine Frau davon überzeugte, dass 550 Euro nicht grundsätzlich zu viel Geld für eine Fototasche ist. 😉 Irgendwann im März 2015 hatte Compagnon dann eine Rabattaktion. Das war die Gelegenheit, endlich zuzuschlagen. Und so bestellte ich die Weekender in hellbraun mit dunklen Akzenten. Leider war DHL unfähig, die Tasche gleich korrekt zuzustellen und so konnte ich sie erst nach den Osterfeiertagen auspacken und die neue Errungenschaft anfassen, beschnuppern und probepacken. Ich sage euch: ein Traum! Jeder Euro hat sich gelohnt! Für mich war insbesondere praktisch, das komplette Equipment in einer einzigen Tasche zu haben. Immerhin stelle ich meine Kameras/Objektive nicht in Vitrinen aus, sondern habe sie gerne komplett und schnell zur Hand.

  • The Messenger

  • Aber wie das so ist, schaut man doch immer wieder mal links und rechts über den Website-Tellerrand der Compagnons und Taschenfreaks dieser Welt. Und so merkte ich, dass die Weekender zwar superpraktisch ist, wenn man alles dabei haben möchte. Aber manchmal benötigt man ja nur einen Kamera-Body mit einem, maximal zwei Objektiven. Ich fing an, doch noch Gefallen an der „Ur-„Messenger zu finden. Und so hielt diese in hellbraun im Oktober 2015 bei mir Einzug. Unglaublich, ich hielt eine Tasche in Händen, die tatsächlich noch cooler war als meine Weekender!

  • The Wallet und The Toolbag
  • Bald darauf stand die Hochzeitsreportage in Griechenland auf dem Programm und meine Frau musste sich die Frage von mir anhören, wo ich nur mit den ganzen Speicherkarten, Ersatzakkus und Ladegeräten hin sollte 😉 Anfang November 2015 lieferte DHL also Wallet und Toolbag. Während ich beim Toolbag zugeben muss, dass ich es nicht so dringend brauche, wie ich ursprünglich dachte, nutze ich das Wallet umso lieber: Ersatzakkus, Visitenkarten und ein Haufen CF- und SD-Karten habe ich so immer ordentlich bei mir. Und durch die vorhandenen Markierungen weiß ich auch immer, welche Karte voll und welche leer ist.

  • The Backpack

  • Sollte ich jemals an irgendeiner Stelle gedacht haben, ich hätte jetzt genug Compagnon-Taschen, irrte ich mich gewaltig. Und irgendeinen Grund fand ich immer wieder, mich näher mit der nächsten Tasche zu beschäftigen. Selbst der Rucksack, genannt Backpack, zog mich in seinen Bann. Dabei wollte ich doch eigentlich keinen Rucksack mehr; ich hatte doch noch den Lowepro im Keller liegen. Aber dann kamen im Frühjahr 2016 die Planungen für den Tagestrip nach London und ich überlegte, dass eine Schultertasche den Tag über doch etwas unbequem werden könnte. So ein hübscher Rucksack hingegen, wäre da sicherlich viel praktischer 😉 Leider war der Rucksack nach Aufgabe der Bestellung nicht kurzfristig lieferbar, aber Valentin von Compagnon war zum Glück so freundlich und kundenorientiert, dass er mir den Kaufpreis erstattete und ich bei Calumet bestellen konnte, die noch einen letzten Backpack in dunkelgrün/hellbraun vorrätig hatten. Vielen Dank für den erneut tollen Service, Compagnon! Der Backpack ist nicht mit üblichen Fotorucksäcken zu vergleichen; da hatte mir der Taschenfreak nicht zu viel versprochen. So ist das Fach für die Fotoausrüstung zwar schon schön flexibel zu gestalten und ausreichend groß, aber der abgetrennte zusätzliche Stauraum darüber ist einfach das I-Tüpfelchen. Genauso wie die vielen kleinen Reißverschluss-Täschchen für Kleinkram. Nicht zu vergessen der geniale Rollverschluss, bei dem in den oberen Rand Magnete eingearbeitet wurden, um die Laschen ordentlich zusammenzuhalten. Ich liebe durchdachte Details wie diese bei all meinen Compagnons.

    Auch wenn sich mein bisheriger Beitrag wie eine Lobeshymne auf Compagnon liest, ist natürlich nicht alles Gold, was glänzt. Aber die wenigen Makel, die ich bisher feststellte, sind in den neuen Versionen bereits behoben worden. So nervte es mich zum Beispiel ordentlich, dass die „Trennwand“ zwischen Haupt- und Fotofach beim Backpack nur per Klett befestigt war und sich somit ständig löste, wenn er mal etwas voller beladen war. Hier hat mir ein guter Freund einfach den Trenner festgenäht; Klett brauchte ich an der Stelle sowieso nie. Bei der Messenger stört mich dagegen, dass ein iPhone 6plus inkl. Ledercase nicht in das Handyfach passt. Nur wenige Millimeter mehr Luft wären schon ausreichend. Mittlerweile wurden zwar sowohl der Backpack als auch die Messenger von Compagnon genau an den Stellen, die ich auch oben bemängele modifiziert. Dennoch gibt es für mich keinen Grund, meine geliebten Erstgenerationen auszutauschen. Denn das ist wirklich schon Meckern auf sehr hohem Niveau 🙂

    Über die Little Messenger und die ganz neue Medium Messenger habe ich jetzt ebensowenig geschrieben wie über deren Varianten in Waxed Canvas. Auch die hübschen Kameragurte Strap und die Taschen Unique und Portfolio fanden bisher keine Erwähnung. Das liegt ausschließlich daran, dass ich diese (noch) nicht bestellt habe. Aber ich bin mir sicher, dass sich das noch ändern wird. Gerade die kleinste Tasche, die Little Messenger, könnte ich für meine Spiegellose gut gebrauchen. Lediglich die Unique, die weibliche Foto-Handtasche, wird es wohl nicht in den Warenkorb schaffen – dafür fehlt mir nun wirklich die Verwendung 😀

    NACHTRAG JULI 2016

  • Little Messenger

  • Als Compagnon zu ihrem Sommerfest Mitte Juli einluden, konnte ich leider nicht teilnehmen, obwohl mich ein Besuch und auch die Möglichkeit, nach Schnäppchen zu stöbern, sehr gereizt hatten. Doch zum Glück kam kurz danach ein Newsletter, über den man ebenfalls noch Restposten, Prototypen u.ä. bestellen konnte. So entschied ich mich für eine Little Messenger in mattem schokobraun und ein paar Tage später durfte ich das schöne Stück in den Händen halten. Wenn also mal nur „das kleine Besteck“ dabei sein soll, passt dieses wunderbar in die neue kleine Tasche. Bei mir wäre das zum Beispiel die D600 mit angesetztem 50 1.4 und dazu noch einen Blitz SB-700. Klar, es ginge auch noch ein größeres Objektiv zusätzlich hinein, aber das ist für mich dann nicht mehr die Reduzierung auf das Wesentliche 🙂

    Abschließend noch ein paar Fotos und der Hinweis, dass ich diesen Beitrag selbstverständlich immer weiter aktualisieren werde, wenn Bedarf besteht 😉