Skylight-Tour in Frankfurt zum dritten

Friedensbrücke
Nach 2015 und 2016 ist es jetzt schon fast eine liebgewonnene Tradition geworden, am Ende der Saison Frankfurts Skyline bei Nacht vom Main aus abzulichten. Angeboten wird die Tour von der Primus-Linie und führt vom Eisernen Steg zunächst in Richtung Osten bis kurz vor die Offenbacher Schleuse. Dort dreht das Schiff um und fährt in westlicher Richtung bis an das Heizkraftwerk West. Von dort geht es dann wieder zurück zum Anleger am Eisernen Steg.
Dabei werden insgesamt neun Brücken passiert; jede ist für sich einzigartig und sehr schön beleuchtet. Aber nicht nur die Brücken sehen toll aus, wie sich über den Main spannen, auch die bekannten Gebäude am Ufer, wie die EZB und der Westhafentower sind vom Fluss aus imposant anzuschauen.
Eins steht schon heute fest: Im Herbst 2018 wird die Tradition fortgesetzt. 🙂

Nachfolgend ein paar Fotos:

„Pimp my OPC“

Insignia OPC

Der Opel Insignia OPC ist ja ohnehin schon ein Hingucker. Aber ein Freund wollte sein Exemplar noch individualisieren und investierte daher viel Liebe, Arbeit und Geld, um ihn noch etwas besser aussehen zu lassen, als die anderen auf der Straße. Klar, dass er von den äußerlich sichtbaren Upgrades in Form von neuen Felgen, zusätzlichen LEDs und angebrachten Folierungen ein paar Bilder vom Traum auf vier Rädern haben wollte. Und so trafen wir uns einem Samstagnachmittag, um einige Fotos aufzunehmen. Nachfolgend eine Auswahl, die ich euch gerne zeigen möchte.

Wenn das Hobby in die Luft geht

Drohnen oder Multikopter, wie sie korrekt heißen, waren für mich lange ein teures Spielzeug für Leute, die zu viel Geld haben oder aber ihren Lebensunterhalt mit Luftaufnahmen verdienen. Zudem hielt ich sie für zu groß und viel zu unhandlich, als dass man sie mal eben bei einem Fotoshooting dabeihaben könnte.

Dann kam der Herbst 2016 und sowohl GoPro mit der „Karma“ als auch DJI mit dem „Mavic Pro“ kündigten faltbare Drohnen an. Begeisterung machte sich bei mir breit. Leider war GoPro zunächst unfähig, die Karma in ausreichender Stückzahl und dann auch noch funktionsfähig zu liefern, sodass der Verkauf kurz nach dem Marktstart wieder gestoppt und auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Somit stand nur noch der Mavic Pro zur Debatte und nach einigen Wochen/Monaten des Abwägens von Für und Wider bestellte ich das neue „Spielzeug“. Die Lieferzeit hatte sich zwischenzeitlich auch deutlich verbessert und so konnte ich das Paket schon bald darauf in den Händen halten. Die ersten Motive wurden selbstverständlich rund um die Nachbarschaft aufgenommen und so konnte ich einige schöne Fotos aus der Luft der untergehenden Sonne über dem Main oder auch Panoramen meiner Heimatstadt Rüsselsheim am Main machen. Auch bei unserem Wochenendtrip in München war die Kleine dabei und hat über dem Tegernsee ihre Runden gedreht.

Nach wie vor bin ich Foto- und kein Videograf. Deswegen werde ich die Drohne auch vorrangig zum Aufnehmen von Bildern und nicht von Filmen nutzen. Ob ich sie im Sommer mit in die USA und Kanada nehmen werde, weiß ich heute noch nicht. Die bürokratischen Hürden und vor allem Fallen in Nordamerika sind teilweise nicht so ganz leicht zu durchschauen und die Strafen drastisch; da möchte ich wohl lieber kein Risiko eingehen.

A propos Bürokratie: Auch in Deutschland gelten gesetzliche Regeln. Daher nutze ich die Drohne rein privat und nicht für Aufträge. Die obligatorische Haftpflichtversicherung habe ich über eine Einzelmitgliedschaft im DMFV abgedeckt (Form IV mit vier Millionen Euro Deckungssumme). Voraussichtlich ab Ende April gilt dann noch die Kennzeichenpflicht. Da bin ich beim BVCP fündig geworden und habe mir eine Aluminium-Plakette in der kleinsten Version von 30×15 mm bestellt. Diese werde ich wahrscheinlich am Heck über der Status-LED befestigen.

Hier jetzt noch ein paar Luftaufnahmen von Rüsselsheim.